Training Schiessen mit der Pistole Halten

schiessen mit der luftpistole

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Die Koordination der technischen Elemente 

 

Das Halten (Anschlag)

Die Schiesshaltung des Schützen werden von verschiedenen Faktoren beeinflusst:

 

In erster Linie natürlich von der Sportordnung, welche vorgibt, wie geschossen

werden darf.

Des Weiteren von der Anatomie des Schützen und dessen Trainingsstand.

Beginnen sollte der Schütze mit der Fußstellung, als eines der wichtigsten Elemente.

Die Fußstellung gibt in Folge auch im Wesentlichem vor, wie die weitere Haltung gestaltet wird.

 

Wie findet der Schütze seine individuelle Stellung der Füße ?

 

Der Schütze nimmt eine bequeme Haltung ein, die Füße stehen etwa schulterbreit, das linke Bein wird (beim Rechtsschützen) etwas vorgestellt zur Verbesserung der Stabilität, der Körper ist gestreckt, der Hals nicht verkrampft, der Kopf befindet sich parallel zur Scheibe, Füße und Schultern bilden eine senkrechte Ebene zueinander.

Der nächste Schritt ist die Kontrolle der Nullstellung.

Für die Fußstellung gibt es kein Patentrezept, jeder Schütze findet diese irgendwo zwischen den steile Anschlag (90°) und dem halb-offenem Anschlag (45°) zur Schussrichtung/Visierlinie.

Fussstellung beim Schiessen mit Luftpistole

Die richtige Fußstellung für einen stabilen Anschlag ist in etwa schulterbreit, parallel bzw. Fußspitzen etwa 35 cm, die Hacken etwa 25 cm auseinander.

 

Folgen: Zu weite Fußstellung

 

Die höhere Belastung der Muskeln und Sehnen führt zur Ermüdung der Füße, der Schütze korrigiert ständig (und ändert damit seinen Anschlag).

Zweitens führt eine weite Fußstellung zu einer Zunahme der Schwankungen in der sagittalen Ebene (nach vorn und hinten).

 

Folgen: Zu enge Fußstellung: 

 

Eine zu enge Fußstellung führt zu Schwankungen  in der sagittalen, als auch in der frontalen Ebene (nach rechts und links).

Die Belastung der Beine sollte gleichmäßig sein, Knie leicht fixiert, aber nicht übermäßig durchgedrückt, da zu viel Spannung = Ermüdung.

 

Folgen: Hinteres Bein übermäßig belastet

 

Der Schütze kompensiert fehlende Haltekraft durch starke Neigung auf das hintere Bein. Dies führt zur übermäßigen Belastung der Wirbelsäule, zu Verspannungen und Zunahme von unkontrollierbaren Körperschwankungen.

 

Folgen: Vorderes Bein stark belastet 

 

Dies führt zu ähnlichen Schwankungen wie o.g., der Körperschwerpunkt wird nicht mehr über den Mittelpunkt der Stützfläche gebracht.

Die Körperhaltung folgt im Wesentlichen der Fußstellung. Dabei ist der Körper gerade aufgerichtet, die Schultern sind entspannt. Ggf. wird der Körper leicht nach hinten gebogen um das Gewicht der Waffe und des Rückschlages zu kompensieren.

Die Arm und Kopfhaltung

Der schießfreie Arm (links bei Rechtsschütze) hat während des Schiessens keine Funktion. Da er aber die Balance nicht stören darf, wird er immer in der selben Stellung zwanglos in die Tasche gesteckt bzw. noch besser in einem Gürtel fixiert.

 

Der Schiessarm ist im Anschlag ausgestreckt.

Vollständig ausgestreckt garantiert dies die immer gleiche Entfernung vom Auge zum Visier. Beide Schultern bleiben entspannt !

 

Die Kopfhaltung folgt im Wesentlichem der Fuß-und Körperhaltung.

Ziel ist das Erreichen einer maximalen Stabilität des Anschlages im Einklang optimaler Organfunktion.

Das Neigen des Kopfes und das Überdrehen zwingen auch die Augen zu Fehlstellungen (Schielen), welches die Standfestigkeit negativ beeinflussen und über die Dauer eines Wettkampfes zu enormen Verlusten der Kondition führen.

 

 

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