" /> " /> Entspannung und Atmung beim Sportschiessen
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Der Wechsel von Konzentration und Entspannung im Einklang mit positivem Denken beim Sportschießen.



Eng mit der Konzentration ist die Entspannung und die positive Anspannung verbunden.
Spannung und Konzentration brauchen den dynamischen Wechsel, da die Konzentration auf hohem Niveau nur kurzzeitig aktiviert werden kann.
Spannung als auch Entspannung können im Schiesssport positive, aber negative Stimuli auf die Leistungsbereitschaft haben.
Deshalb benötigt der Schütze positive Anspannung.
Positive Anspannung und Erwartung erlangt der Schütze durch positiv besetzte Aussagen:

" Mal schauen, ob es mir gelingt die Ringzahl für die Teilnahme zur Landesmeisterschaft
zu erreichen. "

Die negative Aussage dazu wäre:

" Hoffentlich mache ich nicht wieder die Fehler wie im letztem Jahr und schiesse 3 x eine Acht. "


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Wichtig ist die richtige Balance

(Positive) Anspannung, Motivation, Konzentration, Erwartung und etwas Adrenalin sind wichtig um mit allen Sinnen in den Wettkampf zu starten.

Gehe ich zu ruhig, zu gleichgültig in den Match, oder bin ich vor zu viel Erwartung aufgeputscht wird das Ganze meist ein Fiasko.

Setz Dir klare (realistische) Ziele und freue Dich auf jeden Schuss.
Schliesslich ist es Dein Hobby.
Und wenn Du Dich fragst, warum Du Dir diesen Druck beim Wettkampf antust, leg Dir einen guten Spruch zu.

Mein persönlicher Lieblingssatz ist: " Wenn Dir diese Anspannung zu viel ist, hättest Du Dir ein anderes Hobby suchen müssen. Zum Beispiel Briefmarken sammeln. "

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Entspannung durch die Atmung

Atmung und Herzschlag sind eng verbunden.

Atme ich schneller (auch ohne mich zu bewegen) steigt der Puls.
Und das funktioniert zum Glück für den (erregten) Schützen auch umgekehrt.

Der Pulsschlag des Schützen steigt beim Wettkampf von normal 60-70 auf 120-160 Schläge an. Besonders der 1. Schuss, der letzte Schuss und Schüsse bei Anspannung durch den Verlauf des Wettkampfes bringen das Herz zum Rasen.

Bei fast allen Disziplinen übertragen sich die Pulsschläge allerdings auch auf die Waffe, Puls über 120 bedeutet, der Schuss wird im bestem Fall ein "Glückstreffer".

Deshalb ist es wichtig durch die Atemtechnik das Herz zur Ruhe zu bringen.
Bester und schnellster Weg: Gleichmässige ruhige Atmung, am besten Bauchatmung.
Das Ausatmen erfolgt passiv, und langsamer als das Einatmen.

Vorteil: Dieses Beruhigung lässt sich jederzeit und in jeder Stellung praktizieren.




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Weiterführende Literatur
"Sportpsychologie im Schießsport" von N.Paschke
"Mentales Training -Grundlagen und Anwendung im Sport" von J.Mayer, H.-D. Hermann
"Die Psyche des Schusses" von H.Reinkemeier, G.Bühlmann